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Es gibt unter uns außergewöhnliche
Individuen, die als "Pretender" bekannt sind. Es
sind Genies, die die Fähigkeit besitzen, sich in jeden Lebensbereich
hineinzudrängen, die sich im wahrsten Sinne des Wortes in jeden
anderen Menschen verwandeln können. 1963 isolierte eine Gesellschaft
namens "The Centre" einen solchen Pretender von der Außenwelt.
Einen kleinen Jungen mit dem namen Jarod. Eingeschlossen in ein
überwachtes Umfeld wurde sein Genie für ihre inoffiziellen
Forschungen ausgenutzt. Dann lief ihr Pretender... eines Tages davon...
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Der Story liegt ein authentischer Fall
zugrunde. Der 1982 verstorbene Ferdinand Demara unternahm neben
seinem Beruf als Chirurg Ausflüge in andere, ihm eigentlich fremde
Welten. Identitäten, die ihm allenfalls aus Büchern bekannt sein
konnten, als Gefängnisdirektor, Trapistenmönch und Universitäts-
professor, verkörperte Demara so authentisch, dass offenbar niemandem
Zweifel an seiner Persönlichkeit kamen. Sogar die CIA beschäftigte
sich eingehend mit dem Phänomen des Identitäten-Wechsels:
Unter dem Namen "Genius Projekt" führte der amerikanische Geheimdienst
in den 50er- und 60er-Jahren eine langjährige Untersuchungsreihe
mit hochbegabten Kindern durch. Die Serie basiert auf einer Idee
des Produzenten-Teams Craig Van Sickle und Steven Long Mitchell.
Bei Recherchen stießen sie zufällig auf ein ungewöhnliches Phänomen:
Einige außergewöhnlich begabte Menschen besitzen offenbar die Fähigkeit,
innerhalb kürzester Zeit eine Identität außerhalb ihres normalen
Lebens anzunehmen und geniale Leistungen in Bereichen zu zeigen,
für die normalerweise eine jahrelange Spezialausbildung notwendig
ist.
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